SiFly-Board versus Fliteboard

Darstellung SiFly E-Surfboard und FeaturesDarstellung SiFly E-Surfboard und Features

Die Nachfrage nach Electric-Hydrofoil-Boards steigt stetig an und der Markt füllt sich mehr und mehr mit neuen Brands, die elektrische Surfboards zum Gleiten/Fliegen über dem Wasser entwickeln. eFoil-Boards haben den großen Vorteil unabhängig von Wind und Wellengang gefahren werden zu können und das Gefühl des Fliegens zu ermöglichen. 

In diesem Artikel haben wir uns zwei spannende eFoil-Board-Hersteller ausgesucht, die wir genauer vorstellen und miteinander vergleichen werden. Zum Ende erhältst Du von uns eine genaue Kaufberatung, um Dir die Entscheidung zu erleichtern und das passende e Foil zu finden. 

Highlights

  • Vorstellung der SiFly-e-Foils und deren Unterschiede
  • Präsentation der Flite-e-Foils und deren Unterschiede
  • Vergleich der eFoil-Boards von Flite und SiFly: Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick
  • Foil-Systeme beider eFoil-Hersteller und genaue Bestandteile
  • Kaufberatung fürs e-Foiling und die Wahl des richtigen Produkts
  • Abschließendes Résumé

Vorstellung der SiFly-e-Foils

Elektro-Hydrofoil-Board von SiFly mit Lithium-Ionen-AkkuElektro-Hydrofoil-Board von SiFly mit Lithium-Ionen-Akku

Im Bereich eFoiling bietet SiFly seinen Kunden drei verschiedene Ausführungen an. Darunter fallen die populären Hard-Top-Boards, aus Carbon, mit den Modellen SiFly E, -R und -S. Die Soft-Top-Boards untergliedern sich in das SiFly Rider und Rider-ECO. Zudem bietet die Brand mit dem SiFly Lite auch eine Inflatable-Version an, sprich zum aufblasen. Für die beste eFoil-Erfahrung empfehlen wir klar ein Hard-Top-Board zu wählen, da es einen sicheren Stand bietet und Du damit das Maximum im Foiling herausholen kannst. Aus diesem Grund soll es in diesem Beitrag auch nur um die Hard-Top-eFoils gehen.

Bei SiFly unterscheiden sich die e Foils mit Hard-Top lediglich in Bezug auf Gewicht, Größe und damit verbunden dem Volumen. Das kleinste eFoil ist das SiFly S mit 33kg (inklusive Akku), einer Größe von 161 x 66cm (LxB) und 98 Litern. Dieses eFoil eignet sich besonders für sportlichere/schnellere Fahrten und ist daher auch perfekt fürs Carven geeignet. Das nächst-größere Modell SiFly Stellar R liegt ebenfalls bei 33kg, weist 120 Liter auf und ist 171 x 72cm groß. Dieses Board ist eine ideale Balance aus Nutzerfreundlichkeit und Performance. Mit 170 Litern ist das SiFly E mit Abstand das größte Board. Die Abmessungen liegen bei 190cm Länge und einer Breite von 80cm, bei einem Gewicht von 34kg. Aufgrund dieses hohen Volumens bietet es sich gut für Anfänger aber auch Familien an, um das e Foil gemeinsam zu nutzen.

Unsere SiFly-eFoils Topseller


Vorstellung der Flite-e-Foils

Fliteboards in Seen im TrendFliteboards in Seen im Trend

Bei der Marke Flite stehen Interessenten vier verschiedene e-Foil-Boards zur Auswahl. Die gängigsten Modelle sind das reguläre Fliteboard und das Fliteboard Pro. Die zwei weiteren Modelle Ultra und Fliteboard Air sind eher für spezielle Anwendungsbereiche angedacht. Das Fliteboard Ultra ist äußerst klein, mit geringem Volumen für schnellere Fahrten und dem eFoiling in der Welle gedacht. Das aufblasbare Fliteboard Air soll in diesem Vergleich aus den gleichen Gründen wie oben genannt, nicht mit einbezogen werden.

Die hauptsächlichen Unterschiede zwischen dem Fliteboard und dem Fliteboard Pro zeigen sich in dem Gewicht, der Größe und ebenfalls dem Fassungsvermögen. Diese beiden Modelle sind sowohl als Fiberglas- als auch als Carbon-Variante verfügbar. Die Fiberglas-Version des Fliteboards hat 100l Kapazität, bei 12,8kg und Abmessungen von 173,5 x 71,4cm (LxB). Zu den 12,8kg für das Board kommt noch das Gewicht des Akkus. Die beliebteste Option ist der Flitecell Explore Akku mit 14,5kg. Insgesamt ergibt sich daraus ein Gesamt-Gewicht von 27,3kg. Die Carbon-Variante ist von den Eigenschaften identisch, lediglich das Gewicht liegt hier bei 26,4kg inklusive Akku. Damit sind diese e-Foils ideale Allrounder für jedes Fahrlevel. Das Pro ist für erfahrenere Fahrer geeignet und umfasst 67l bei 24,5kg Gewicht für das Fiberglas-Board und 23,8kg für das Carbon-Board inklusive Akku. Im Vergleich zum normalen Fliteboard ist es etwas kleiner und hat eine Länge von 152,4cm und eine Breite von 62,4cm.

Sowohl die SiFly- als auch die Flite-eFoils lassen sich über eine App steuern, in der Du das Setup abschließt und zudem Informationen zu Geschwindigkeiten, zurückgelegten Strecken, Akkustand und Ähnlichem erhältst.

Unsere Flite-eFoils mit Hard-Top


Vergleich der eFoil-Boards von Flite und SiFly

 
  SiFly E SiFly Stellar R SiFly S Flite-board Series 3 Flite-board Pro Series 3
Volumen 170 Liter 120 Liter 98 Liter 100 Liter 67 Liter
Größe 190 x 80cm 171 x 72cm 161 x 66cm 173,5 x 71,4cm 152,4 x 62,4cm
Top-Speed 45 km/h 45 km/h 45 km/h 55 km/h 55 km/h
Gewicht (Board + Akku) 34kg 33kg 33kg 26,4kg (Carbon) 23,8kg (Carbon)
Akku-laufzeit 2h 2h 2h 1,5h 1,5h
Ladzeit Akku 2,5h 2,5h 2,5h 2,5h 2,5h

Foil-Systeme beider e-Foil-Hersteller

Fliteboards in Seen im TrendFliteboards in Seen im Trend

In Bezug auf die Foil-Systeme von SiFly und Flite gibt es ein paar Unterschiede, die zu beachten sind. Die Bestandteile beim eFoil umfassen den Mast, den Front- und Backwing, die Fuselage und den antreibenden Motor. SiFly macht es seinen Kunden relativ leicht. Zur Auswahl stehen hier ein 55cm- und ein 75cm-Mast. Je kürzer der Mast desto leichter ist das eFoil zu fahren. Längere Masten eignen sich besser für einen aggressiveren Fahrstil und bieten mehr Wendigkeit. 

Im Hinblick auf die Wings bietet SiFly zwei Optionen an. Einerseits die Kombination aus Cruiser 1900 mit Cr 340 und andererseits die Konstellation aus Cruiser 1300 mit Cr 300. Die Zahlen stehen immer für die Größe der Wings in Quadratzentimeter, wobei der größere Wert immer den Frontwing darstellt. Bei den Wings gilt je größer, desto mehr Stabilität bietet das Board, somit ist es auch leichter zu fahren und vorwiegend für langsamere Fahrten geeignet. Demnach ist das kleinere Wing-Set aus Cruiser 1300 + Cr 300 eher für fortgeschrittene Fahrer und schnellere, sportlichere Fahrten geeignet. Beim Antrieb setzt SiFly auf das bewährte Propeller-System mit Guard.

Die Modelle Fliteboard und Fliteboard Pro kommen beide mit einem 75cm-Mast. Betrachtet man die Wings, bietet Flite viele verschiedene Optionen an. Beim Fliteboard haben Interessenten die Auswahl zwischen Cruiser 1100 mit 290 Stabiliser (=Backwing), Cruiser 1800 mit 500 Stabiliser und Flyer 800 mit 290 Stabiliser. Das Pro ist ebenfalls mit der Cruiser-1100- und der Flyer-800-Option erhältlich. Darüber hinaus stehen noch die Optionen Flow 1100 mit 245 Stabiliser und Flow 1300 mit 245 Stabiliser zur Verfügung. Zur Größe gilt hier das gleiche Prinzip wie zuvor beschrieben. Allgemein sind die Cruiser-Wings bei Flite vor allem auf Stabilität und langsamere Fahrten ausgelegt. Die Flyer-Reihe steht für maximalen Speed und kontrolliertes Carven. Die etwas größeren Flow-Wings haben einen ähnlichen Einsatzbereich und eignen sich insbesondere für Fahrten in den Wellen und für direktere Manöver.

Beim Antrieb kann bei Flite zwischen Propeller + Guard und dem Flite Jet gewählt werden. Der Jet-Motor ist zwar sicherer, allerdings auch etwas teurer und zudem ist das Prop-Guard-System im eFoil-Markt aktuell am effizientesten und bietet am meisten Power.


Kaufberatung fürs e-Foiling je nach Präferenzen

Fliteboards in Seen im TrendFliteboards in Seen im Trend

Wie Du im Vergleich erkennen kannst, unterscheiden sich die Produkte von beiden Herstellern doch relativ stark voneinander. Bei SiFly erhältst du generell eher größere und etwas schwerere Boards mit mehr Volumen. Die Maximal-Geschwindigkeit beträgt bei allen SiFly-eFoils 45 km/h. Die eFoil-Boards eignen sich dementsprechend vor allem für Anfänger, Foil-Schulen oder auch schwerere Fahrer. Somit erhältst Du einen guten Einstieg in das eFoil-Erlebnis mit einem hochwertigen Produkt zu einem fairen Preis.

Die Fliteboards sind im Vergleich etwas kleiner und leichter. Das größte Produkt hat 100 Liter, ziemlich genau dort fangen die kleinsten SiFly-eFoils an. Die Fliteboards sind somit eher für erfahrenere und leichte Fahrer geeignet. Top-Speed ist bei allen Fliteboards 55 km/h. Zudem sind die eFoils von Flite nochmal um ein paar Tausend Euro teurer als die SiFly-Boards. Zu beachten ist außerdem die regelmäßige Wartung der Fliteboards (mindestens einmal im Jahr), die ebenfalls mit Kosten verbunden ist. Übergreifend sind die Boards beider Marken mit verschiedenen Wing-Optionen wählbar, per App steuerbar und bieten jede Menge Fahr-Spaß auf dem Wasser.


Fazit

Wie im Artikel ersichtlich wurde, bieten die 5 vorgestellten eFoils der zwei Marken eine hohe Bandbreite an verschiedenen Optionen. Bei der Wahl des geeigneten E-Surfboards solltest Du Dich insbesondere auf dein Können im Foilen, Dein Gewicht und Deine angestrebte Fahrweise konzentrieren. Je größer das Board ist desto leichter fällt dir der Einstieg. Andersherum gilt beim Mast, je kleiner desto leichter das Abheben und Gleiten. Bei den Wings wählst Du zu Beginn eher größere Varianten und kannst Dich mit der Zeit dann steigern in Richtung kleinere Wings. Weitere Faktoren für die Entscheidung sind natürlich der Preis, Design, Fahrweise und vieles mehr.

Solltest Du noch weitere Infos benötigen, eine Probe-Fahrt vereinbaren wollen oder eine individuelle Beratung per Telefon oder vor Ort in unserem Showroom in München benötigen, dann melde Dich jederzeit gerne bei uns.