Flite vs. Lift: Premium E-Foil Boards im Vergleich

Vergleich Flite vs Lift

Das Thema Foiling ist nun schon seit längeren ein großer Trend, immer beliebter werden zurzeit jedoch E-Foils. E-Foiling ist eine der neuesten und aufregendsten Extremsportarten. Diese ermöglichen es bei jedem Wind und Wellengang seiner Leidenschaft nachzugehen und sorgen selbst an Tagen, die bisher nicht surfbar waren für ein einzigartiges Surf-Erlebnis, das schnell süchtig macht.


Besonders beliebt sind hier die Marken Flite und Lift. Was die Unterschiede, Vor- und Nachteile der jeweiligen Marken und derer Modelle sind, ist Thema dieses Artikels. Ziel ist es, dass Du Dich nach dem Lesen dieser Kaufberatung für ein E Foil entscheiden kannst, welches optimal zu Dir passt und dessen Kauf Du nicht bereuen wirst.


Flite vs Lift


Marken

Um ein Gefühl zu entwickeln, woher die beiden Marken kommen und wie sie sich entwickelt haben, lohnt sich ein kurzer Einblick in ihre Geschichte.

Flite

Flite hat es sich zur Aufgabe gemacht, die weltweit besten Premium-Elektrofoils herzustellen und gleichzeitig einen Wandel hin zu saubereren und leiseren Wasserwegen zu bewirken.

Nach einem Kitefoil-Event 2016 ohne Wind wurde die Idee geboren, ein Foiling-Kiteboard mit einem Elektromotor zu versehen, um bei jeder Wetterbedingung surfen zu können. Gegründet in Australien und zunächst als Experiment in der Küche entstanden, ist das Flite Team heute global vertreten und die Produkte werden in 80 Ländern der Welt genutzt. Seitdem wurde Flite von vielen renommierten Designinstituten ausgezeichnet und gewann einige Preise im Bereich Innovation und Design. Die Flite-Produkte sind so konzipiert, dass sich unter den Modellen auch alle Teile miteinander austauschen lassen. Wenn man sein Efoil upgraden will, muss man daher nicht auf die Kompatibilität der Teile achten.

Flite Fliteboard PRO Electric E-Foil
Lift Lift3 e-Foil

Lift

Lift wurde 2010 als Premium Foil Hersteller als Familienunternehmen gegründet. 2013 entwarf der Gründer von Lift – überzeugt davon, dass man keine Wellen braucht, um zu erforschen und dass wir bei weitem noch nicht alles entdeckt haben, was man auf dem Wasser machen kann – der erste Lift E-Foil. Lift ist damit der Erfinder und erste große E-Foil Lieferant mit Sitz in Puerto Rico. Bei Lift kann man auch Foilsysteme der nicht elektrischen Boards zum Liftfoilen verwenden und andersrum.


Erscheinungsbild/Design/Modell

Hauptunterschiede der verschiedenen Boards sind hierbei die Formen oder Shapes, welche sich auf das Volumen, Gewicht und somit auf die sogenannte „Time to Foil“ und die Manövrierfähigkeit auswirken. Mit Time to Foil ist die aufzubringende Geschwindigkeit und auch Mühe gemeint, um das Brett mithilfe des Foils übers Wasser zu bekommen. Je größer und schwerer das Board, umso langsamer kommt dieses aus dem Wasser, aber dafür ist es auch stabiler. Die Time to Foil wird jedoch oft mit der Wahl des Wings ausgeglichen. Je größer der Wing, umso mehr Lift, beziehungsweise Auftrieb, erzeugt dieser und umgekehrt. Deshalb wählt man häufig ein größeres Board mit einem größeren Wingset. Bei kleineren Boards wie dem Flite Fliteboard Pro oder dem Lift3 4’2 Pro kann man sich entscheiden, ob man lieber ein größeres Wingset für mehr Stabilität und eine noch geringere Time to Foil haben will, oder ob man ein kleineres wählt, mit dem man höhere Geschwindigkeiten erreicht und welches das Board noch wendiger macht. Die Wahl des Setups kommt schließlich auf den Fahrstil des Fahrers an.

Flite

Die Fliteboards lassen sich in vier Modelle einteilen, welche sich alle designmäßig und von der Fahreigenschaft unterscheiden lassen. Das Design der Flite Efoils wirkt sehr edel, abgerundet und wird daher oft als Apple unter den Efoil-Herstellern bezeichnet.

Hier eine kurze Übersicht über alle Flite Modelle:


Das Fliteboard Air ist mit seinen 150 Litern und 1830 mm x 762 mm das Größte. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich hier um ein Inflatable Board, welches man mit Luft füllt. Zu empfehlen ist diese Option lediglich für Anfänger und Schulen.

Am beliebtesten für Allrounder und Einsteiger ist das Flite Fliteboard. Dieses ist mit 100 Litern und 1735 mm x 650 mm sehr stabil und sowohl für schwere als auch für leichtere Fahrer angenehm zu fahren. Kombiniert wird dieses meist mit einem 1100 oder größeren Front Wing und einem 290 oder größeren Stabaliser Wing.

Sportlicher wird es mit dem Fliteboard Pro. Dieses ist mit seinen 67 L und 1550 mm x 600 mm deutlich wendiger, aber auch schwieriger zu balancieren. Je nach Präferenz, ergibt es Sinn dieses mit einem größeren Wingset für mehr Stabilität oder einem kleineren für mehr Wendigkeit und mehr Speed zu kombinieren.

Das sportlichste und, mit 54 l und 1270 mm x 584 mm, kleinste Board, ist das Fliteboard Ultra. Wer seine Boards leicht, wendig und anspruchsvoll mag, ist hier an der richtigen Adresse. In unserer Beratung empfehlen wir dieses Board vor allem angehenden Foil Experten, die ihrem Brett gerne alles abverlangen oder bereits erfahrenen Surfern. Auch hier muss man bei der Wahl des Wingset entscheiden, ob man die Balance verbessern will oder mit einem kleineren Wingset das ultimative Fliteboard für enge Manöver und schnelles Gleiten haben möchte. Beim Ultra gibt es jetzt die Möglichkeit, Fußschlaufen anzubringen. Dazu sind im Brett vorgebohrte Gewinde vorhanden, die du mithilfe einer Schablone unter dem Gummipad anbringen kannst.


Lift:

Auch Lift bietet die Wahl zwischen 4 verschieden Modellen, in verschieden Größen und Anwendungszwecken. Das gewählte Design ist etwas aggressiver und dünner als das der Konkurrenz. Dies hat zur folge, dass die Lift3 Modelle oft als etwas instabiler oder wackeliger beschrieben werden.

Das Größte der Lift Foil Bretter, ist das 5`9 Explorer mit 105 Litern und 5’9” x 31”. Es lässt ein Fahrergewicht bis 136 Kg zu und ist vor allem für Einsteiger und schwerere Personen gedacht. Es ist für langsames und kontrolliertes Foilen gedacht und somit zum Beispiel gut für Schulen geeignet.

5 Zoll (ca. 13 cm) kleiner, gibt es das 5’4 Cruiser mit 88 Litern und des Maßen 5’4” x 28”, welches man bis ca. 125 kg Körpergewicht fahren kann. Das 5`9 Hydrofoil ist für Einsteiger oder Leute gedacht, die ihre Erfahrung mit Freunden oder Familie teilen möchten. Es fährt sich sehr souverän und legt sich sehr gut in Kurven und ist somit auch gut zum Cruisen geeignet.

Das 4’9 Sport ist mit 4’9” x 25” x 70 Liter und einem Fahrergewicht bis ca. 110 kg die Empfehlung für die meisten Käufer eines Lifts. Der 4’9 Sport bietet einem die optimale Ausgewogenheit zwischen Stabilität und Leistung.

Das sportlichste der Lift Modelle ist das 4’2 Pro mit Abmessungen von 4’2” x 23.5” x 59 Liter. Es lässt sich bis zu ca. 100 kg surfen und ist eher etwas für bereits erfahrenere Surfer. Dies ist das leichteste und kleinste Board in der Elektro Hydrofoil Auswahl von Lift und ist daher besonders einfach zu transportieren. Das Gefühl beim Cruisen wird von Testfahrern oft mit Fliegen verglichen.


Motor und Ridability

Ein entscheidender Faktor, der die Power des Bordes und somit das Fahrerlebnis und den Fahrspaß beeinflusst, ist der Motor. Aus diesem Grund werden nun auf die Motoren der beiden Hersteller und die dort verwendete Technik eingegangen und diese gegenübergestellt.

Flite

Eingesetzt ist ein bürstenloser wartungsfreier Motor mit Direktantrieb. Da eine Direktkühlung durch Meer/Seewasser erfolgt, sind Aluminium-Mast und Motor an einem Stück, was eine Nutzung von 100 % der 60 oder 75 cm Mastlänge erlaubt. Außerdem ermöglicht dies, dass die Propeller der Fliteboards sich in einer Ebene mit dem Hauptflügel befinden, was zu einem ausgewogenen und zentrierten Schub führt, der den Fahrer vorwärts bewegt. Es wird kein Nick Moment erzeugt, was die Stabilität des Fahrers drastisch erhöht. Dank des robusten Aluminiums kommt es fast nie zu Beschädigungen oder Qualitätsmängeln. Die verschiedenen Wings lassen sich im Gegensatz zu Lift mithilfe von Schims anpassen. Als Option zum größeren Standardpropeller, gibt es eine kleinere Variante, welche sich bei Nichtbetätigung des Controllers weiterdreht und somit optimal zum Wellenreiten geeignet ist.

Flite Fliteboard Series 2 e-Foil
Lift Motor

Lift

Lift hat seinen Propeller an einem bestehenden Tragflächenmast etwa 1/5 der Mastlänge über dem Tragflächenflügel angebracht. Aus diesem Grund können in etwa 14 cm Mastes nicht wirklich genutzt werden. Dafür gibt es bei Lift einen 91 cm Mast, man kommt also unterm Strich auch bei ca. 75 cm nutzbarer Mastlänge raus. Will man jedoch einen kompakteren Mast nutzen, sollte man dies immer im Kopf behalten. Außerdem führt diese Konfiguration zu einem ungünstigen und weniger vorhersehbaren Impulsaufbau, der zu einem Nosedive führen kann. Dies ist für erfahrene Surfer kein Problem, aber die Hauptbeschwerde von Anfängern. Der Vorteil des Carbondesigns, auf das Lift setzt ist, dass dieses im Vergleich zur Konkurrenz etwas leichter ausfällt. Dafür wird das Lift3 am Board schwerer.


Batterie

Auch bei den Lithium-Ionen-Akkus der beiden Hersteller gibt es verschiedene Varianten, zwischen denen du wählen kannst, sowie Vor- und Nachteile der jeweiligen Hersteller und Konfigurationen.

Flite

Flite bietet zwei Optionen bei der Wahl der Batterie. Die kleinere Flitecell Sport und die größere Option Flitecell Explore. Zudem ist der Akku der Fliteboards seit der 2. Serie nur noch mit zwei Kabeln verbunden, welche durch einfaches ein- und aus stöpseln verbunden und wieder getrennt werden können. Dies ist durch den Datentransfer durch Bluetooth möglich und sorgt dafür, dass deutlich weniger kaputt gehen kann. Der kleine Sport Akku bietet eine Laufzeit von 60 Minuten mit einem Gewicht von 11 kg, während der große Explore Akku mit 14 kg ganze 90 Minuten Foiling auf dem Wasser ermöglicht. Geschwindigkeit des Ladens variiert mit dem mitgelieferten Schnellladegerät zwischen 2 und 2 1/2 Stunden.

Lift

Bei Lift steht nur ein Akku zur Auswahl. Dieser ist ebenfalls ein Lithium-Ionen-Akku und versorgt ähnlich wie beim großen Akku der Konkurrenz das Lift-Board maximal 90 Minuten mit Energie, einer durchschnittlichen Laufzeit von 60 Minuten. Der große Nachteil des Lift-Akkus ist, dass es deutlich mehr Connector-Punkte als bei den Flite-Modellen gibt. Das macht es nicht nur schwere, die Battie zu verbinden und zu trennen, sondern sorgt vor allem für eine höhere Anfälligkeit gegenüber Connector-Schäden. Er bringt ein Gewicht von ca. 13 kg auf die Wage. Viele Fahrer bemängeln, dass es hier keine leichtere Option gibt. Die Ladezeit mithilfe mitgeliefertem Ladegerät beträgt ca. zwei Stunden.


Controller

Der Controller ist das Werkzeug, mit dem du die Geschwindigkeit steuerst, um übers Wasser gleiten zu können. Seine Handhabung und Benutzerfreundlichkeit spielen daher eine große Rolle, wie sich das Fahrerlebnis gestaltet. Wichtig zu beachten ist, um eine stabile Fahrt zu gewährleisten, muss ein eFoil eine konstante Geschwindigkeit beibehalten können.

Lift Controller

Lift Controller

Lift hat sich für einen linearen Auslöser entschieden. Das heißt, je stärker man den Auslöser drückt, desto schneller fährt das Board. Auf den ersten Blick macht dies auch Sinn. Allerdings erweist sich diese Konstruktion, vor allem für Anfänger, als schwieriger zu bedienen. Unerfahrene Fahrer neigen dazu, den Auslöser zu lösen, sobald der Propeller aus dem Wasser ragt und zu schäumen beginnt, zu schäumen beginnt, um ihre Stabilität durch eine Verringerung der Geschwindigkeit zu korrigieren. Der linear reagierende Auslöser passt die Geschwindigkeit zu schnell an, was zu einer sofortigen Geschwindigkeitsreduzierung, und ungewollt zu noch mehr Instabilität, führt. Die Lift-Fernbedienung verfügt zusätzlich über einen Drehknopf zum Einstellen der Geschwindigkeit, einen Auslöser zum Ziehen als Sicherheitsfunktion, einen Boost-Knopf für schwere Fahrer oder raue See und ist natürlich wasserdicht. Auf dem Display lassen sich wichtige Informationen wie Batteriestand, Power Settings, Nutzerprofile und Warnhinweise angezeigt. Sie wird mit 2 AA-Batterien betrieben, welche bis zu einer ganzen Saison halten. Die Größe des Controllers wird von Fahrern oft als zu klumpig und unhandlich empfunden. Natürlich kommt er wie auch der von Flite mit einer Sicherheitsschlaufe und schwimmt im Wasser.

Flite Controller

Flite hat ein radikal anderes Auslösesystem entwickelt, welches bei den Fahrern sehr gut ankommt. Der Fahrer muss den Auslöser die ganze Zeit gedrückt halten, um die Verbindung zwischen dem Board und dem Controller zu sichern. Um die Geschwindigkeit zu ändern, muss man die Regler am oberen Teil des Controllers mit dem Daumen verstellen. Dieses System ähnelt der bei Seabobs verwendeten Steuerung und vermeidet die Frustration, die unerfahrene Fahrer oft empfinden. Algorithmen sorgen außerdem für eine Starthilfe, einen Tempomat und eine automatische Abschaltfunktion beim Sturz. Für fortgeschrittene Fahrer ist es auch möglich, die Geschwindigkeit per Trigger zu regulieren. Zudem kann man auf dem Display das integriertem GPS, den Beschleunigungsmesser, den Batterieverbrauch, Akkulaufzeit, Höchstgeschwindigkeit und weitere Informationen abrufen. Flite hat eine zuverlässige Verbindung zwischen dem Elektromotor und der wasserdichten kabellosen Handsteuerung. Im Gegensatz dazu, gab es einige Beschwerden bei der Zuverlässigkeit der Lift Controller, welche öfters Verbindungsprobleme haben. Außerdem fällt Flite’s Controller deutlich kompakter aus, was im Bereich Fahrkomfort einen großen Vorteil ergibt. Beschwerden gab es hier lediglich bezüglich des Akkus, welcher für ungefähr 20 Fahrten hält.

Flite Fliteboard Series 2 e-Foil

Sicherheit

An erster Stelle bei jeder Sportart sollte natürlich die Sicherheit stehen. Selbst beim E-Foilen darf man gewisse Risiken nicht ignorieren. Deshalb sollte jeder, der auf ein E-Surfbrett steigt sowohl Helm als auch eine Sicherheitsweste tragen und sich mindestens 100 Meter von Schwimmer entfernt zu halten. Dies wird auch von beiden Herstellern empfohlen. Natürlich haben sich beide E-Foil Hersteller um eine Vielzahl von Sicherheitsfeatures bemüht, um Besitzer eines solchen Surfbretts möglichst gut zu schützen. Im Folgenden wird ein Überblick über diese gegeben.

Flite

Fliteboards verfügen über drei separate Sicherungssysteme, die ihre Batteriestromkreise schützen. Ihr BMS gleicht die interne Zellenspannung kontinuierlich aus. Bei Unstimmigkeiten reduziert das BMS die Motorleistung und verhindert eine Überhitzung der Batterie. Die meisten Batterieprobleme und Batteriebrände an Bord einer Yacht werden durch das Laden einer überhitzten Lithium-Ionen-Batterie verursacht. Wenn kein Temperatursensor im Batteriemanagementsystem (BMS) vorhanden ist, um die Innentemperatur der Batteriezellen zu kontrollieren, besteht Brandgefahr. Flitecell-Batterien haben außerdem eine optische Anzeige an der Seite der Batterie, die anzeigt, ob Wasser in das Batteriegehäuse eingedrungen ist. Außerdem dreht sich bei Start des Propellers dieser Anfangs erst langsam, um zu verhindern, dass zum Beispiel ein Finger hineingelangt und sich der Benutzer verletzt. Nach Loslassen des Triggers, muss der Motor per 5-sekündigem Knopftruck reaktiviert werden, was einige Nutzer stört, aber dafür sorgt, dass man nicht aus Versehen den Trigger aktiviert und sich mit dem Propeller verletzt. Zudem verhindert ein Propguard, dass sich unerfahrenere Nutzer mit dem Propeller verletzten. Dieser kann ab einer bestimmten Könnerstufe weggelassen werden, was außerdem zu einem Leistungsschub führt.

Lift

Lift sorgt mit eingebauten Sicherheitsmechanismen ebenfalls dafür, dass bei Sturz das Board automatisch zum Halt kommt. Da sowohl Mast als auch Flügel aus Carbon bestehen, ist die Wahrscheinlichkeit sich mit diesen zu schneiden geringer als bei Flite, welches härteres Aluminium verwendet. Zudem ist der Akku komplett wasserdicht gestaltet, hat jedoch keine Anzeige für den Fall, dass doch Wasser in das System kommt. Für Beginner lässt sich am Controller eine niedrigere Powerstufe einrichten, damit sich dieser erst einmal an das Board gewöhnt und Überforderung mit der Power des Brettes vermeidet. Nach Auslösen der Sicherheitssysteme nach dem Sturz, ist der Propeller sofort wieder einsatzbereit, was zwar die Wartezeit von 5 Sekunden erspart, aber auch zur ungewollten Betätigung des Motors und so zu Verletzungen führen kann. Auch bei den Lift3 Modellen gibt es eine Propguard, welche mit zunehmender Könnerstufe weggelassen werden kann.


Pflege und Wartung

E-Foils sind technisch hochmoderne und futuristisch anmutende Geräte, welche mit neuster Technologie vollgepackt sind. Ähnlich wie bei Autos, benötigen sie Zuwendung, um in Schuss zu bleiben. Welcher Pflege- und Wartungsservice für die jeweiligen Produkte empfohlen und notwendig sind, erfährst Du hier.

Es ist von äußerster wichtig, dass sowohl die Batterie als auch das Batteriecase zu jeder Zeit trocken gehalten und regelmäßig von Feuchtigkeit befreit wird. Nach Nutzung am Meer oder Strand sollte das Board von Salzwasser und Sand mithilfe eines Tuches und frischem Wasser entfernt werden. Bei der Reinigung der Akkuzellen und des Akkucases sollte aber auf keinen Fall Wasser verwendet werden! Außerdem solltest Du die Batterie vor Installation nicht im Sand stehen lassen und vor Installation ist keine Reinigung mit irgendetwas außer Wasser und einem Tuch notwendig.


Sowohl wir als auch die Hersteller empfehlen, die Akkuzellen immer an sicheren Orten zu lagern. Bei Flite ist es möglich und wird auch empfohlen nach Nutzung einen Batteriecheck zu machen, um festzustellen, ob diese frei von sämtlicher Feuchtigkeit im inneren ist. Dazu hält man die Batterie 15 Sekunden aufrecht, sollte Wasser in die Flitecell gelangt sein, leuchtet eine rote LED an der linken Unterseite der Batterie. Zudem sollte die Batterie vor und nach Verwendung von außen mit einem Tuch, aber ohne Wasser von Salz und Dreck befreit werden. Auch die Batterie-Verbindungspunkte sollten nach äußeren Schaden inspiziert werden. Wenn größere Schäden vorhanden sind, sollte das Surfboard unter keinen Umständen gebraucht werden.


Fazit

Die Lift und Flite Boards sind in vielen Bereichen sehr ähnlich Einige Merkmale machen hier jedoch einen bemerkbaren Unterschied. Hier stechen vor allem die Konstruktion, die Platzierung des Motors am Foil und die verwendeten Materialien heraus. Lift verwendet ein Full-Carbon Design, mit Wasserkühlung für die CPU. Flite hingegen entschied sich für eine direkte Kühlung, welche durch den Aluminiummast Wärme an das Wasser abgibt. Aus diesem Grund hängen Mast und Motor bei Flite auch zusammen und Motor sowie Wings sind auf einer Ebene. Bei Lift wiederum ist das nicht der Fall. Hier befindet sich der Motor einige Zentimeter über den Wings, was den Mast etwas verkürzt und einen nicht die volle Länge ausnutzen lässt, wie es bei Flite der Fall ist. Außerdem führt dies dazu, dass sich laut Fahrer Bewertungen die Lift3 Boards etwas unstabiler fahren lassen und es während des Surfens zu einem Nose Dive kommen kann.


Beide eFoil Surfbretter werde mit einer Bluetoothhandsteuerung bedient, welche sich mit Bändern an der Hand festmachen lassen. Flites` Steuerung ist etwas kleiner, leichter und wird zur Aktivierung des Boards verwendet. Vor dem Start muss das Fliteboard aktiviert werden, und der Trigger stets gehalten werden, da dieser als Sicherheit fungiert. Nun kann man mit plus und minus Butten die verschiedenen Power-Modi von 1 bis 20 wählen. Ab einer höheren Stufe ist es hier auch möglich, die Geschwindigkeit per Trigger zu steuern, während man bei Flite Gas und Geschwindigkeit lediglich mit dem Trigger bedient. Hier ist Flites Lösung etwas besser für Cruiser und Beginner geeignet, es ist jedoch Fahrerabhängig, welches System man bevorzugt. Es steht außer Frage, dass Lift und Flite die beiden besten Hersteller von E Foils sind und es letztendlich auf Deinen Geschmack und Vorlieben ankommt.


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